NamenslisteArchive

interessante Geschichten




Privatarchiv
Publikationen Publikationen


Bibliografische Besonderheiten

Als Ahnen- und Familienforscher erwirbt man mit der Zeit auch einiges an Literatur. Mitunter gehören dazu einige bibliografische Besonderheiten, die ich hier gern - auch mit etwas Stolz - auflisten möchte.


Geschichts-Blätter für Stadt und Land Magdeburg, Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde des Herzogtums und Erzstifts Magdeburg, 1866-1941

Die Magdeburger Geschichtsblätter sind mit ihren 71 Ausgaben aus den Jahren 1866 bis 1941 ein regelrechter Schatz an wissenschaftlichen Beiträgen über die Geschichte der Stadt Magdeburg. Seit Februar 2011 erfreue ich mich an der Vollständigkeit meiner Sammlung.


Hans Fritze: Stammtafeln Fritze - Windmüller und Halbspänner Hanß Fritze + 1689 Hohendodeleben bei Magdeburg und seine Nachkommen, herausgegeben vom Familienverband Fritze, Perleberg 1933, Druck: Heiligenbeiler Zeitung, Druckerei und Verlagsanstalt G.m.b.H., Heiligenbeil Ostpreußen

Dieses Stammtafelwerk bestehend aus 13 großformatigen Falttafeln, enthält alle Nachkommen in männlicher sowie einige weiblicher Linie des Windmüllers und Halbspänners Hanß Fritze aus Hohendodeleben.

In meinem Besitz befinden sich zwei dieser Stammtafelwerke.


Samuel Benedikt Carstedt: Atzendorfer Chronik, herausgegeben von der Historischen Kommission für die Provinz Sachsen und für Anhalt, bearbeitet von Eduard Stegmann, erschienen im Selbstverlag der Historischen Kommission, erschienen als Band 6 in der Neuen Reihe der "Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und des Freistaates Anhalt", Magdeburg 1928

In dieser Chronik, die 1761/62 geschrieben und erst 1928 herausgegeben wurde, beschreibt der ehem. Pastor von Atzendorf, Samuel Benedikt Carstedt, die Geschichte des Ortes sowie die einzelnen dort lebenden Personen. Von "sehr christlichen Menschen", die stets zum Gottesdienst kommen und fleißig spenden bis zu einem Mann, der den umherziehenden Handelsfrauen außerhalb des Ortes auf dem Weg auflauert und es mit ihnen "im Korn" auf dem Feld treibt, ist alles vertreten.


Christian August Peicke: Zur Geschichte der Dörfer Groß-Ottersleben, Klein-Ottersleben und Benneckenbeck., Groß-Ottersleben 1902, Druck und Verlag: Alois Schab, Groß-Ottersleben

Die Ottersleber Chronik, auch nach ihrem Verfasser "Peicke" genannt, ist eine Rarität. August Christian Peicke schildert und verdeutlicht anhand von "gedruckten und ungedruckten Urkunden" die Geschichte der drei zusammenhängenden Dörfer, die nun Stadtteile von Magdeburg sind.


"Gesamtübersicht über die Bestände des Landeshauptarchivs Magdeburg", 4 Bd., bearbeitet von Berent Schwineköper; Hanns Gringmuth-Dallmer; Ekkehard Fischer; Josef Hartmann; Dietrich Peitschmann und Manfred Kobuch, herausgegeben im Namen des Landeshauptarchivs Magdeburg von Hanns Gringmuth-Dallmer,1954 - 1972, VEB Max Niemeyer Verlag Halle

Die in 5 Bücher unterteilte "Gesamtübersicht über die Bestände des Landeshauptarchivs Mageburg" ist eine unverzichtbare Hilfe bei der Arbeit mit den Beständen des Landeshauptarchivs Sachsen-Anhalt.

 

 


Hans Pfeifer: Das Kloster Riddagshausen bei Braunschweig, 112 Abb., Wolfenbüttel 1896, erschienen im Julius Zwissler Verlag

Diese Chronik des Klosters Riddagshausen ist eine von zwei im 19. Jahrhundert erschienenen Schriften über die Geschichte des bei Braunschweig gelegenen Klosters.


Wilhelm Mattes: Öhringer Heimatbuch, Öhringen 1929

Auf über 530 Seiten wird die Geschichte der Stadt Öhringen wissenschaftlich dargestellt und vermittelt dem Leser aufschlussreiche Informationen über die Öhringer Region.


Franz Werner: Bleiswedel im Sudetenland - Ein Heimatbuch, Cuxhaven 1966, erschienen im Selbstverlag des Verfassers

Das Heimatbuch der Gemeinde Bleiswedel (cz. Blíževedly) ist für jeden Familienforscher, der Ahnen in Bleiswedel hat, ein absolutes Muss. In ihm wird die Geschichte des Dorfes sehr detailreich dokumentiert. Auch in Mundart verfasste Texte sind darin zu finden. Da es im Selbstverlag erschien und offensichtlich nicht viele Exemplare gedruckt worden, ist es recht selten zu finden.


Dekan Heinrich Schulz: Die Oberschüpfer und ihre Vorfahren, Unterschüpf 1936, erschienen im Selbstverlag des Verfassers

"Die Oberschüpfer und ihre Vorfahren" ähnelt einem Familienbuch. Es sind alle Einwohner, die 1936 im Ort wohnten, mit ihren Vorfahren in der väterlichen Manneslinie sowie deren Ehepartnern aufgelistet. Dieses Werk ist selten.


Pastor Adalbert Müller: Tausend Jahre Walbecker Heimat, herausgegeben vom Festausschuss der Jahrtausendfeier, Walbeck 1930, Druck: Friedrich Rath, Weferlingen

Das etwa 80 Seiten umfassende Heft über die 1.000-jährige Geschichte des Dorfes an der Aller ist regionalhistorisch gesehen sehr wertvoll. Beiträge von "heimattreuen Walbeckern" berichten über ehemalige Sitten, wie es im Domhaus spukte, den korpulenten Bürgermeister Fahrenholtz (+1848) oder andere Begebenheiten, die durch Mundpropaganda und nach Studium der Akten niedergeschrieben wurden.


H. Kremmling: Chronik der Stadt- und Landgemeinden des Kreises Oschersleben sowie Bilder aus der Geschichte des Harzgaues und angrenzender Gebiete, Oschersleben 1911, 2. inhaltlich vermehrte Auflage, Druck: Walter Eichel, Oschersleben

Die Chronik des Landkreises Oschersleben ist "nicht nur für die Schulen geschrieben, sondern für Jeden, der für die geschichtliche Vergangenheit unserer Heimat Interesse und Verständnis hat." 177 Seiten tragen kompetent zur heimatgeschichtlichen Aufklärung bei.


Paul Baensch: Heimatbuch des Kreises Wanzleben, Wanzleben 1928, Druck: August Schulz, Wanzleben

Im "Heimatbuch des Kreises Wanzleben" werden alle Orte des ehem. Kreises Wanzleben vorgestellt. Darüber hinaus sind darin zahlreiche Fotos, Zeichnungen, Stadt- und Ortspläne sowie Darstellungen zur Geografie, Vorgeschichte, Volkskunde, Behörden und Verwaltungen zu finden.


Reinhold Specht: Die anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts, Teil I - III, herausgegeben von der Landesgeschichtlichen Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt, Magdeburg 1935-1940

Reinhold Specht hat mit der Auswertung und Drucklegung der anhaltischen Land- und Amtsregister des 16. Jahrhunderts ein Werk geschaffen, das für die Forschung im Gebiet des ehem. Landes Anhalt von höchstem Stellenwert ist. Erst durch seine Recherchen sind verloren geglaubte Landregister in unsortierten Archiven aufgetrieben und ausgewertet worden.


Hans Hermann Merbt: Die Einwohnerschaft des Bördedorfes Domersleben im Kreise Wanzleben, bisher unveröffentl. maschinenschriftl. Manuskript, Domersleben 1966

Hans Hermann Merbts Ortsfamilienbuch von Domersleben umfasst die Jahre 1650 - 1960, welche in zwei Bände zusammengefasst sind. Bisher ist die wertvolle Arbeit unveröffentlicht. Aus diesem Grund habe ich die Namensvorkommen aus dem Index abgeschrieben und in diesem PDF-Dokument gebündelt. Bei Interesse an näheren Informationen zu den genannten Namen, können Sie mich über das Kontaktformular erreichen.

 

 


Christian Andreas Schmidt: Chronik der Stadt Buckau, Buckau 1887

Die Chronik der Stadt Buckau von 1887, dem Jahr, indem Buckau nach Magdeburg eingemeindet wurde, behandelt detailliert auf rund 220 Seiten die Geschichte der Gemeinde. Bereits 1884 wurde das Manuskript der Bürgerschaft nebst einem Album zum 25. Jubiläum der Erlangung des Stadtrechtes überreicht. "Nachdem nun im vergangenen Jahre 1886 die Einverleibung Buckaus in den Kommunal-Verband der Stadt Magdeburg ... vereinbart wurde, so beschlossen die Stadtverordneten hiesiger Stadt, die von mir geschenkte Chronik drucken zu lassen...", erklärt Schmidt in seinem Vorwort. Er wünscht: "Mögen denn beide, dieses Buch und das Album, den Vergangenen zur Ehre, den Lebenden und Kommenden aber zur Erinnerung dienen."


Major a.D. Albert Grabau: Die Geschichte der Familie Grabau, II. Band (Wappentafeln u. Stammbaumblätter), Leipzig 1932/33

Seit 1930 existierte ein Familienverband Grabau, der auch genealogische Forschungen betrieb. Ergebnis dieser Aktivität ist u.a. der 2. Band der "Geschichte der Familie Grabau", in dem 162 genealogische Tafeln die verschiedensten Familienzweige Grabau aufweisen. In Band 1, der mir leider nicht vor liegt, wird auf einzelne Familien eingegangen und deren jeweilige Geschichte vorgestellt. Ob es einen dritten Band gab, dessen Manuskript im Jahre 1940 bereits druckfertig war, ist (mir) nicht bekannt. Es ist anzunehmen, dass durch die Kriegswirren ein Druck nicht mehr veranlasst wurde.

Preis 1933: RM 50,00.

Heute weist der Karlsruher Virtueller Katalog nur ein Exemplar auf, welches sich in Bibliotheksbeständen befindet. Wieviele Bücher damals ob des hohen Preises von 50,00 Reichsmark in private Hände gelangten, ist (mir) ebenfalls nicht bekannt. Die Familiennachrichten (bis 1941 überliefert) geben darüber keine Information.


Neuhaldensleber Wochenblatt.
Jahrgänge 1833-1835

Das Neuhaldensleber Wochenblatt war seit Oktober 1819 das erste Lokalblatt in Neuhaldensleben. Im Wochenblatt wurden Ankündigungen des Magistrats sowie Anzeigen von Privat- und Geschäftsleuten veröffentlicht. Auch Fortführungsromane sind zu finden.

 

 
   
Copyright 2012. daniel-riecke.de
Impressum
zur Namensliste Archive
Interessante Geschichten Kriegsschicksale Besondere Vorfahren Startseite Kontaktformular Bibliografische Besonderheiten