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Kriegsschicksale


Hier liste ich Kriegsschicksale aus meiner Familie auf. Dies ist nur zur Information gedacht. Ich distanziere mich vollkommen vom Dritten Reich und dem daraus entstandenen Blutvergießen in der Welt.


Die Brüder Johann Andreas, Johann Joachim, Christoph Eusebius, Stepan Martin und
Johann Gottlieb Cupei

Die fünf oben genannten Brüder stammten alle aus Hohendodeleben b. Magdeburg und fielen den Kriegen Anfangs des 19. Jahrhunderts zum Opfer.

Im Heimatbuch des Kreises Wanzleben von Paul Baensch (1928) steht: "Zunächst brachte der russische Feldzug 1812 gewaltige Einquartierungslasten, und die ganze Jugend des Ortes wurde in französische Regimenter gesteckt, niemand kehrte wieder. Die Familie Cupei verlor allein 5 Söhne und wäre ausgestorben, wenn nicht der jüngste desertiert wäre." Ganz hat Baensch hier nicht Recht. Richtig ist, dass 5 Söhne der Familie Cupei aus Hohendodeleben b. Magdeburg nicht heim kehrten, jedoch ist nicht bei allen davon auszugehen, dass sie gefallen sind.

- Johann Andreas ist entweder in Russland gefallen oder soll - so wurde in einer zeitgenössischen Quelle vermutet - sich dort verheiratet haben.

- Johann Joachim ist 1810 gefallen. Wo ist nicht bekannt.

- Christoph Eusebius starb 1808 in Prag.
Er wird auf dem Totenzettel als Tischlergeselle genannt.

- Stephan Martin ist in Russland verschollen.

- Johann Gottlieb fiel 1808 in Spanien.

Die Genannten waren Brüder meiner Obermutter (5x Urgroßmutter)
Maria Catharine Maertens, geb. Cupei.

- Desertiert ist Christian Dominicus (benannt nach seinem UrUrgroßvater).
1815 wird er als "bleshirter und verabschieder Soldat des 31sten Preußischen Linien-Regiments"genannt. Er starb 1857 in Hohendodeleben b. Magdeburg.


Matthias Heinrich Friedrich Höltgebaum

Der Füssilier Matthias Heinrich Friedrich Höltgebaum, geboren 1845, aus Walbeck (Aller) war verheiratet mit Wilhelmine Reinecke und wurde am 14.08.1870 bei dem Gefecht bei Metz auf Grund eines Schusses in das rechte Schienbein leicht verletzt. Am 01.09.1870 ist er jedoch an den Wunden gestorben.

Er war Füssilier in der 10. Compagnie des Magdeburgischen Füssilier-Regiments Nr. 36.


Fritz Scherenberg

 

 

 

Fritz Scherenberg

Der Schütze Fritz Scherenberg wurde am 05.03.1912 in Walbeck (Aller) geboren.
Er war unverheiratet und fiel am 20.03.1942
im Alter von 30 Jahren in Usowo.

Sein Grab befindet sich in Brodnikowo / Russland.


Alwin Scherenberg

Alwin Scherenberg wurde am 08.05.1908 in Walbeck (Aller) geboren. Er wurde in Braunschweig aus Versehen zwischen einem Panzer und einer Wand zerquetscht. Er starb am 30.04.1944 und wurde in seinem Geburtsort in Walbeck (Aller) begraben.

Sein Grab auf dem Walbecker Friedhof existiert noch heute und ist laut Gräbergesetz ein Kriegsgrab. Die Pflege habe ich, vertraglich mit der Gemeinde geregelt, übernommen.

Grabstein des Alwin Scherenberg in Walbeck (Aller)


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